Erkenntnistheoretische Grundlagenprobleme der by Norbert Bischof

By Norbert Bischof

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Damit ist gemeint: Während Inhalte einfach (statisch, skalar) „da sind", weisen Akte stets (dynamisch, vektoriell) über sich hinaus auf anderes — es gibt kein Wahrnehmen, Denken, Fühlen, Vorstellen, das nicht Wahrnehmen, Denken usw. „von etwas" wäre. Im Falle des Wahrnehmungsaktes sind dieses „etwas" die anschaulichkörperlichen Inhalte, also der Außen4-Bereich, der nun aber, wie oben S. 26 schon erwähnt, in der Aktpsychologie nicht konsequent vom (bewußtseinsunabhängigen) Außen -Bereich abgesetzt wird.

31 die „psychischen Funktionen" oder „Akte" — „insofern sie unmittelbar aufweisbarer Erlebnisbestand sind" — den Phänomenen zugeschlagen. Die zitierte Parenthese impliziert nun allerdings eine Bedeutungseinengung. Denn im Begriff der „Funktion" so, wie ihn die Aktpsychologie verstand, war ja über die unmittelbare Erlebnisevidenz hinaus noch auf mehr abgezielt, nämlich auf irgendwelche Gesetzmäßigkeiten, die das phänomenale Geschehen r e g e l n . In diesem Sinne spridit Stumpf (1906, S. 7) von den „Funktionen" geradezu als von der „Art und Weise, wie der seelische Organismus arbeitet".

42 ff. angestellten Erwägungen über die Möghchkeit einer „rein psychologischen" Wahrnehmungslehre an. Nach dem dort Beigebrachten scheint die Fragestellung der Wahrnehmungspsychologie klar: Sie soll offensichtlich eben Gesetze der Art (1) und (5) auffinden, Gesetze, die nach einem von Koffka geprägten Wort verständlich machen, w a r u m d i e W a h r n e h m u n g s w e l t a u s s i e h t , w i e sie a u s s i e h t ) . 1 9 Das „ W a r u m " kann dabei verschiedenerlei bedeuten: 1. Im allerneutralsten Fall läßt es sich mit „auf Grund welcher funktionalen ) Gesetzlichkeit" übersetzen und reduziert sich in diesem Sinne einfach auf ein „ W ie".

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